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Unterschied zum Gerichtlichen Verfahren


In einem Gerichtsverfahren bestimmt der Richter, in einem Mediationsverfahren bestimmen Sie.

Sie geben die Verantwortung nicht an Rechtsanwälte ab, sondern gestalten und bestimmen den Inhalt, die Verfahrensdauer und die Abschlussbestimmung selber.

Ein gerichtliches Verfahren kann bis zu mehreren Jahren andauern und verschlingt hohe Kosten. Eine Mediation kann in einigen Wochen durchgeführt werden und ist kostengünstig. In einem laufenden Arbeitsprozess müssen Konflikte sofort gelöst werden.

Ein Gerichtsverfahren ist öffentlich und kann zu einem "Ansehensverlust" der Konfliktparteien führen, jede Partei fühlt sich als Verlierer. Die Abschlussvereinbarung der Mediation hingegen wird von jeder Partei getragen und umgesetzt, denn sie wurde miterarbeitet.

Das Mediationsverfahren bedeutet für die Beteiligten nicht den Verzicht auf eine Rechtsposition. Sollte die Mediation scheitern, steht den Beteiligten der Rechtsweg nach wie vor offen.




Wann sollten Sie über ein aussergerichtliches Konfliktlösungsverfahren nachdenken?

Immer dann, wenn Sie Interesse daran haben, geschäftliche oder private Beziehungen aufrecht zu erhalten, die durch die Austragung des Konflikts durch ein öffentliches Gerichtsverfahren, zusätzlich belastet oder gar beendet werden können.
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